Gendreck? ... nein, weg damit. Vielfalt der Natur
Genfeld-Arie oder Protestlied der Vernichter genveränderter Pflanzen & Demo-Reden Georg Janßen & Michael Grolm nebst Gegensprecher Jörg Eickmann vom Bauernverband Balingen & 500 Demonstranten
Hier einige Kommentare zum Thema Gentechnik, die mir zugemailt wurden: von Peter Lustig - Sonntag 30 August, 2009
Das mit dem Hunger in der EINEN Welt darf so nicht stehen bleiben. Die Gentechnik führt geradezu zu Hunger; denn die Patenteinhaber wollen das investierte Geld für Bestechung, Propaganda und bißchen Forschung zu 300 Prozent verplempern. Und wer zahlt das? Genau die, die jetzt eh hungern! Die Hungersnot letztes Jahr, die durch Spekulation auf Mais etc. erzeugt wurde, erwähnt niemand (Aufstände in Marokko, Ägypten etc.). Warum wird von den Technikgläubigen nicht gefordert, die Zockerei, die Kapitalismus heißt, abzuschaffen, wenn ihnen der Hunger in der Welt wichtig ist?
von Stephan - Sonntag 30 August, 2009
Lasst Natur Natur sein...
Ich finde man sollte nicht aufhören an Genpflanzen zu forschen... Gerade für die dritte Welt können gentechnischveränderte Pflanzen viel bedeuten... In der Zukunft wohlbemerkt...!!! Noch nicht heute... Deswegen sollte man auch defenitiv nicht auf freiem Felde solche Versuche durchführen, ohne zu wissen was dabei heraus kommt, sondern im Labor, wo Forschung hingehört... Des Weiteren besteht ja das Problem, dass die Konzerne, welche gentechnisch forschen, es nicht für die dritte Welt tun, sondern für ihren eigenen Geldbeutel.... leider !!! Stephan, Imker Azubi Brummack.Stephan (att) web.de PS: Lob an Herrn Grolm der gendreck muß weg für eine lebenfreundliche umwelt
| Wie extrem widerstandsfähig sind genveränderte PflanzenBis zu zehn Jahre können genveränderte Pflanzen im Boden überleben. Es ist fast unmöglich sich dieser wieder zu entledigen. Überlegt man, müßte das Feld kahl sein. Innerhalb des Zeitraumes von Jahren haben Mitarbeiter des schwedischen Landwirtschaftsministeriums Gift gespritzt, jährlich gepflügt und jede Rapspflanze entfernt, die sich trotz dieser Behandlung auf der 1200 Quadratmeter großen Versuchsfläche überleben konnte. Als die Pflanzenökologin Tina D'Hertefeldt und ihre Kollegen von der Universität in Lund das Feld ein letztes Mal abschritten, fanden sie 35 genmanipulierte Rapspflanzen, die trotz versprühten Giftes aus der Erde sprossen. Wenige später, nach dem überraschenden Fund, haben es die Laboranalysen bestätigt.Fünfzehn von 35 Rapspflanzen trugen ein verändertes Gen in sich, das sie resistent gegen das Unkrautmittel Glufosinat werden ließ (Biology Letters, online). Alle anderen höheren Organe auf dem Feld hat das Gift dagegen erwartungsgemäß ausgerottet. "Das Ergebnis hat uns enorm überrascht"Die 15 genmanipulierten Pflanzen sind die Reste einer Saat gewesen, die ein schwedisches Biotech-Unternehmen 1995 auf das Feld gebracht hatte. Die Wissenschaftler wollten herausfinden, wie lange gentechnisch veränderte Pflanzensamen im Boden keimfähig bleiben können. "Das Ergebnis hat uns vor Staunen umgehauen ", sagt D'Hertefeldt. Daß gentechnisch veränderte Pflanzen auch nach vier Jahren noch spontan auf einem Feld auftauchen können, wo keiner mehr mit ihnen rechnet, ist bekannt gewesen. Aber zehn Jahre? Es nähren die Ergebnisse der schwedischen Forscher die befürchtete Annahme, dass sich die Ausbreitung gentechnisch veränderter Pflanzen überhaupt nicht kontrollieren lässt. "Ich glaube nicht, dass wir genveränderte Rapspflanzen auf einem Feld jemals ganz los werden", sagt D'Hertefeldt. Üblicherweise warten Landwirte vier Jahre, ehe sie ein Gentech-Rapsfeld wieder für den konventionellen Anbau nutzen.Während dieses Zeitraumes werden zwar die meisten nachwachsenden genveränderten Pflanzen vernichtet. Nur die Wahrscheinlichkeit, daß einige überdauern und somit eine komplette Ernte verunreinigen, ist groß. "Raps ist eine schwer zu kontrollierende Pflanze", sagt D'Hertefeldt. Wollten die Bauern sich gegen Verunreinigungen absichern, müssten sie ein Feld, auf dem einmal gentechnisch veränderte Rapspflanzen standen, für etwa zwölf Jahre ungenutzt lassen - und das sind enorme Kosten, die der Agronom tragen müßte. Verbraucher sind kaum über genmanipulierte Pflanzen bzw. Gentechnik informiert.In Speiseöl, welches in Deutschland verkauft wird, können sich Spuren dieser Pflanzen finden. Mit dieser Tatsache lässt sich aber die genaue Herkunft der Pflanze nicht mehr nachweisen - der Verbraucher erfährt dementsprechend nicht, ob das Speiseöl im Supermarkt von unbeabsichtigt verunreinigten Pflanzen stammt. Nicht verhinderbar ist, daß genveränderter Raps somit auf diese Weise in deutsche Supermärkte landet. Daß in Deutschland selbst nur wenige Genveränderte Pflanzen wachsen, gerät dann zur Vernachlässigung. Allein 40 Millionen Tonnen Soja gelangen jährlich als Futtermittel für Rinder und Schweine aus den USA und Südamerika in die Europäische Union. Die Masse davon ist gentechnisch verändert, doch im Normalfall erfährt der Verbraucher nichts davon. Fleisch und Milchprodukte von Tieren, die gentechnisch veränderten Mais oder Soja bekommen haben, müssen nicht gekennzeichnet werden. Die Einfuhr der gentechnisch veränderten Maissorte GA 21 wurde vor Kurzem erst von der Europäische Union erlaubt. In Futtermittel-Importen aus Argentinien hatten Kontrolleure in der Vergangenheit immer wieder Spuren dieser genveränderten Sorte gefunden. Die Schiffsladungen, die die Importeure bisher auf eigene Kosten vernichten mussten, dürfen sie nun zum normalen Preis verkaufen.
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Zum Demo-Video Angagierte Imker kämpft gegen Pflanzen-Genmanipulation; dafür geht er in den KnastWir in Weimarschmieden sind unbedingt gegen jede Pflanzen-Genmanipulation![]() Das Imker-Glücksrad konstruiert von Knobel-Hans Bertelsen GmbH
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